Ein Rückblick auf die bisher aufgeführten Theaterstücke der Federbächler.


 

 

im Jahr 2016

Inhaltsabriss:

Da Manfred, der Postbote, in den Briefen der Dorfbewohner liest, ist er immer über alles gut unterrichtet und verdient sich als „Seher“ unerkannt nebenbei ein wenig Geld. Paul steckt in großen Schwierigkeiten. Er hat einen unbekannten Mann überfahren und seinen künftigen Schwiegersohn Dieter niedergeschlagen. Beide haben dadurch einen Gedächtnisverlust erlitten. Mit Hilfe seiner Frau Irene will er die Sache aus der Welt schaffen. Allerdings vergrößert sich das Chaos ständig, da Oma Hanna glaubt, in dem unbekannten Mann, der sich Mopsi nennt, ihren als jungen Burschen wiedergeborenen verstorbenen Mann zu erkennen, und Verena, die „Dorfzeitung“, ständig neue Hiobsbotschaften unter das Volk bringt. Angeblich greifen immer wieder Außerirdische, die einst ihren Mann Viktor entführt haben sollen, in das Leben des Dorfes ein. Dieter, der Verlobte von Susanne, wird zum Seher, was Manfred nicht zulassen kann und schlagkräftige, italienische Argumente dagegen einsetzt. Lilo erkennt ihren Sohn Dieter nicht wieder. Als er schließlich wieder klar im Kopf ist, gerät sein Heiratsantrag völlig aus den Fugen. Es kommt zum Eklat und Lilo fällt in Ohnmacht. Das kann Verena aber nicht davon abhalten, Manfred zu heiraten. Der hat als Seher vom Tod Viktors erfahren und genaue Einblicke in Verenas Vermögensverhältnisse bekommen.

  

 

 

 


 

 

im Jahr 2015

Inhaltsabriss:

Hanna ist Reporterin und hat sich als einfältige Magd auf den Hof von Heiner eingeschlichen. Sie will herausfinden, wie das Landleben wirklich ist. Heiner lebt gerade in Scheidung mit seiner Frau Sofia, die ihm bei der Scheidung auch noch das letzte Hemd ausziehen will. Da kommen ihm sein langsam denkender Knecht Lupo und das arbeitsscheue Landstreicherpärchen Xaver und Nora gerade recht. Mit ihnen heckt er einen Plan aus, wie er seine Exfrau möglichst billig los werden kann. Er schenkt Xaver den Hof. Xaver genießt das Leben als Bauer und feiert ein Fest nach dem anderen. Die Schwestern seiner Frau, Mia und Else, feiern kräftig mit. Else hat ein Auge auf Lupo geworfen und Mia träumt von einer französischen Romanze. Doch Charles, der neue Freund Sofias, hat bisher nur Augen für das Geld und den Gutshof von Sofia. Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Vielleicht kann ihr Notar Pfänder die Konkurrentin Sofia aus dem Weg räumen. Männer sind ja von Natur aus meist nicht monogam. Hanna hat sich in Heiner verliebt. Aber bevor sie es ihm gestehen kann, ist dieser nach Australien ausgewandert. Dafür taucht ein Schamane auf, der ihm sehr ähnlich sieht. Hawongo tanzt den Zaubertanz der Verliebten. Vielleicht wird doch noch alles Hawongo!

      

    

    

   

 


  

 

im Jahr 2014

Inhaltsabriss:

Opa Emil hat den Tod seiner Frau Erna nicht verkraftet und fängt an zu spinnen. Unter seinen Launen haben Paula und ihre Tochter Susanne zu leiden. Als Paulas Mann Edwin vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, wird er von dem Polizisten Frank überwacht, da die Beute aus dem Raubüberfall immer noch nicht aufgetaucht ist. Edwin versteckt eine Leiche in seiner Wohnung, um im Sarg die Beute in Sicherheit zu bringen. Das Chaos nimmt seinen Lauf. Als Emil Zuflucht in der Nummer 0190 sucht, hat der Liebe Gott ein Einsehen und schickt Erna als Rettungsengel auf die Erde. Aus Versehen erweckt diese den Totengräber Kurt, der kurz zuvor gestorben ist, wieder zum Leben. Jetzt läuft nichts mehr normal ab. Gerda, Kurts Schwägerin, und viele Dorfbewohner glauben einen Geist zu sehen, als Kurt wieder auftaucht. Und Erna weigert sich, Kurt wieder umzubringen. Emil sucht Hilfe bei Chantale, Gerda gerät in Panik, weil sie den gesamten Hausrat von Kurt schon verkauft hat, und Frank verliebt sich in Susanne. Doch die ist nicht so leicht für Männer zu begeistern. Erst als Erna den Lieben Gott überzeugt, dass Emil auch ins Paradies mitkommen darf, steuern die Verhältnisse auf ein gutes Ende zu. Edwin verabschiedet sich von seiner Beute, Susanne richtet einen Beamten ab, Kurt spürt dank Chantale wieder Leben in sich und Paula hat Edwin eine Arbeit als Totengräber verschafft. Nur Gerda geht mal wieder leer aus.

   

 

   


 

 

im Jahr 2013

Inhaltsabriss:

Paula antwortet auf eine Zeitungsanzeige, um ihre Nichte Uschi an einen Arzt zu verkuppeln. Leo, ihr Bruder, wäre damit einverstanden, steht ihm doch eine Prüfung durchs Finanzamt ins Haus. Auch hat er seine letzte Kuh verloren und so könnte man den Kuhstall in eine Praxis umbauen. Hilde, die Nachbarin, riecht den Braten und will ihre Tochter Renate mit dem Arzt verheiraten, doch die hat andere Pläne. Renate und Thomas, Paulas Sohn, sind zwar nicht die Hellsten, aber ihre Liebe kommt von Herzen. Doch dann beginnt das Chaos. Der Arzt wird für den Finanzbeamten gehalten und Klaus gefällt sich in dieser Rolle. Kommt er so doch Uschi näher. Der gesuchte Heiratsschwindler Heinrich muss untertauchen und gibt sich als Frauenarzt aus. Kein Wunder verfallen ihm Hilde und Paula. Der Arzt ist aufgrund pekuniärer Interessen ja auch mehr an reiferen Frauen interessiert. Ein erbitterter Krieg beginnt um die Gunst Heinrichs. Dieser erklärt Leo, dass er nur noch kurzzeitig zu leben habe. Beobachtet wird das alles von Oma, die selbst noch gern auf Freiersfüßen wandeln würde. Mit einer neuen Brille, einem Hörgerät und einem Guckloch in der Wand, kommt sie ihrem Ziel immer näher. Ihre Kontaktanzeige hat einen Kandidaten angelockt.

 


 

 

im Jahr 2012

Inhaltsabriss:

Für Erwin und Helga, Besitzer einer Gastwirtschaft, könnte das Leben eigentlich in ruhigen Bahnen laufen, wenn der Verlobte ihrer Tochter Sabine, Benno, nicht ein neues Lokal der „Extra-Klasse“ eröffnen würde. Benno ist ein Parade-Beispiel für einen Macho. Er versteht es, mit billigen und plumpen Sprüchen, Frauen um seinen Finger zu wickeln, so auch Frieda, der Vorsitzenden vom Moralistenverein. Friedas Ehemann, Sepp, der massiv unter den Pantoffeln steht, sieht aber seine Chance gekommen, als Bilder seiner Frau auftauchen, die sie in einer sehr heiklen Situation zeigen. Doch auf diesen Bildern sind auch noch weitere „anständige“ Leute erkennbar! Benno schreckt vor einer Erpressung nicht zurück! Nun bleiben viele Fragen zu klären! Wird es ihm gelingen, mit einem Schlag an das Geld heran zu kommen? Und was haben Erna und Karl, die Angestellten von Erwin, mit der ganzen Sache zu tun? Und wird Erna es doch noch gelingen, mit ihrer oft trampligen Art, Karl für sich zu gewinnen? Und wer darf am Schluss noch den „moralischen Zeigefinger“ heben?

 

 

 

 

im Jahr 2011

Inhaltsabrıss:

Der Bauer, trinkfest und arbeitsscheu, sitzt gerne in der Gaststube, zumal dort eine neue Kellnerin angestellt wurde. Der Bauer plant, mit Hilfe eines Theaterstückes mit der Kellnerin anbändeln zu können. Seine Frau kommt aber dahinter und holt zum Gegenschlag aus. Unterstützt wird sie dabei von ihrer mit im Haushalt lebenden ledigen Schwester. Diese ist dem Bauer schon lange ein Dorn im Auge, da sie ständig seine Frau gegen ihn aufhetzt. Darum versucht er, sie mit Hilfe seines verwitweten Freundes, der in seiner Freizeit gerne dichtet, loszuwerden. Die Tochter des Hauses ist ein wenig ausgeflippt und hält eigentlich nichts von den schlappen Männern, bis ihr ein Muttersöhnchen über den Weg läuft. Eine überzeugte Männerfeindin ist auch die Pfarrköchin, welche Sitte und Moral des Dorfes stets im Auge hat. Dass dabei einiges ins Auge gehen kann, muss der Altwarenhändler schmerzvoll erfahren.

 


 

 

im Jahr 2010

Inhaltsabriss:

Opa Otto hat mit seinen Freunden eine Junggesellengeburtstagsparty gefeiert. Die Feier war so gut, dass er Rosi, die aus der Geburtstagstorte gesprungen ist, schriftlich die Heirat und eine Weltreise versprochen hat. Sein Schwiegersohn Fritz hat inzwischen im Hinterzimmer des Ochsen beim Pokern mit Goran das Haus verspielt. Als Rosi bei Otto auftaucht, müssen Fritz und er ein Lügengebäude aufbauen, damit ihre Frauen, Hilde und Erna, nichts davon erfahren. Otto sperrt Rosi in den Schrank, während Julius, der Bürgermeister, eine Scheintrauung vornehmen muss. Tom, der Sohn von Fritz, muss die Rolle von Rosi spielen, obwohl er viel lieber mit Rosi spielen würde. Fritz spielt den Bräutigam. Doch es kommt, wie es kommen muss. Die Sache fliegt auf. Als dann noch Goran auftaucht, um das Haus zu übernehmen, ist die heimische Geburtstagsfeier schwer gefährdet. Doch Hilde, die in Goran den Trauzeugen vermutet, stutzt diesen kurz und klein, und Wilma, die Kuchen backenden Nachbarin, bricht in seine russische Wodkaseele ein. Während die Männer ihre Hosen verlieren, verliert Tom sein Herz an Rosi, die in Julius endlich ihren verheimlichten Vater findet. Erna sieht davon ab, das Bild ihrer Mutter im Schlafzimmer aufzuhängen und Hilde erfährt, dass die Liebe ihres Mannes mindestens ein Karat wert ist. Nachdem Wilma endlich ihr Geburtstagsgedicht aufgesagt hat, steht einer versöhnlichen Geburtstagsfeier nichts mehr im Weg. Goran verzichtet auf seinen Pokergewinn und singt schwermütig: Hast du dort oben vergessen auch mich?

 


 

 

im Jahr 2009

lnhaltsabriss:

Klaus und Julia genießen das Leben zu zweit und Julia macht sich Hoffnung auf eine baldige Heirat, als unangekündigt Emil, der Vater von Klaus, zu ihnen zieht. Er ist das Opfer seiner Gattin Rosa geworden, welche mit Hilfe einer Kuh, einer indischen Flöte und dem Fakir Singsong anlässlich der Silberhochzeit ihrer Ehe neue Impulse geben wollte. Als auch noch Rosa mit Singsong bei Klaus einzieht und dort ihre Wahrsagerei weiter betreibt, kann das Chaos nicht ausbleiben. Emil betreibt nämlich neben der Dressur der Kuh, welche er in der Garage untergebracht hat, noch die Heiratsvermittlung „Zur letzten Chance". Dabei hilft ihm die Flöte auf wunderbare Weise immer weiter. Dass durch seine Ehevermittlung der Heiratsschwindler Gustav an seine Frau gerät und Rosa ihn verlassen will, sieht er zunächst als Geschenk des Schicksals an. Elfriede, die Chefin von Klaus, gerät durch Rosa in eine verzwickte Lage. Sie glaubt, Klaus sei der Mann, den ihr Rosa als künftigen Gatten vorhergesagt hat. Als Klaus schon keinen Ausweg mehr sieht, wendet sich doch noch alles zum Guten. Er kann Julia von seiner Unschuld überzeugen, wenn er dafür auch in einen Müllsack steigen muss. Als die Kuhglocke läutet, erkennen Elfriede und Singsong, dass sie für einander bestimmt sind. Rosa kehrt reumütig zu Emil zurück und dieser nutzt die Gelegenheit für eine Ehe nach seinen Bedingungen. Sein Entschluss, mit Rosa wieder in die alte Wohnung zu ziehen, beschleunigt die Heíratsabsichten von Klaus und Julia. Und auch die Kuh findet ein neues Zuhause.

 


 

 

im Jahr 2008

Inhaltsabriss:

Hans Reichenberger ist gestorben. Weil er aber mit einem gleichnamigen Finanzbeamten verwechselt wurde, bekommt er eine Bewährungschance auf Erden. Da er ein recht sündiges Leben hinter sich hat und ein miserabler Ehemann war, muss er sich die himmlischen Flügel durch Stiftung dreier Ehen verdienen Ausgerechnet den reichen Wendelin Schmuser, der seine Schuldscheine aufgekauft hat und seine Familie aus dem Haus treiben will, soll er mit seiner Frau Rosemarie verheiraten. Obwohl Rosemarie früher in Wendelin verliebt war, stellt sich dieses Vorhaben erheblich schwieriger dar, als seine Tochter Susi mit Bernie, Wendelins Sohn, zu vermählen. Dieser ist eine perfekte Hausfrau, so dass Susi sehr schnell seinen häkelnden Fähigkeiten verfällt Opa Albert hat eigentlich nicht mehr vor, in den Stand der gewissenhaften Ehe zu treten. Da ihm aber sein sprechendes Gewissen in Form von Hans und der Schnaps energisch zusetzen, flüchtet er in den Schutz von Helene, der Mutter von Hans. Nicht nur weil diese die besten Dampfnudeln macht, sieht er dem reinigenden Fegefeuer einer zweiten Ehe mit Zuversicht entgegen. Paula, die Schwester von Hans, versucht das von Hans für schlechte Zeiten versteckte Geld an sich zu bringen. Unter Ausnutzung seiner himmlichen Fähigkeiten, sich abwechselnd hör - und sehbar machen zu können, kann Hans aber auch hier der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen. Sein Lohn sind große, richtige Flügel, mit denen er ins Paradies einziehen darf.

 


  

 

 

im Jahr 2007

Inhaltsabriss:

Es ist Urlaubszeit. Die Sonne scheint, am Badesee und in den Schwimmbädern sind Badeschönheiten zu bewundern, alles könnte für Engelbert und seinen Freund Oswald so schön sein! Wäre da nicht ein Versprechen, das die beiden Freunde ihren Ehefrauen zum 50. Geburtstag gegeben haben. Und dieses Versprechen fordern Annerose und Klothilde, nachdem sie jahrelang ruhig gehalten haben, in diesem Sommer vehement ein. Nach Jahren auf „Balkonien“ wollen sie in diesem Jahr den besonderen Urlaub, ihren Traumurlaub: 14 Tage Luxus pur auf der AIDA! Oswald hat zuhause keine ruhige Minute mehr und Engelbert ist vorsichtshalber bereits vor Wochen erkrankt. Neben Leber, Galle, Magen und Bandscheibe ist sein Blutdruck außer Rand und Band und ein Herzinfarkt könnte jeden Moment seinem Leben ein Ende bereiten. Die Herren sind nicht bereit, auch nur einen Cent ihres sauer verdienten Geldes für diese „gefährliche“ Reise zu verschwenden. Setzt man nicht angesichts von lediglich fünf Rettungsbooten auf der AIDA sein Leben aufs Spiel! Doch kein Argument kann die Frauen überzeugen und ausgerechnet in der Woche, in der die Herren bei den alljährlichen Mehrkampfmeisterschaften an den Start gehen wollen, soll der „Kutter“ in See stechen. Nun ist guter Rat teuer! Gemeinsam mit Sohn Klaus und dem Polizisten Hannes ersinnen die leidgeprüften Ehemänner einen Plan. Annerose und Klothilde gewinnen im Radio völlig unverhofft einen Traumurlaub, der nach den Bedingungen des Senders auch angetreten werden muss: einen Campingurlaub im 2 Kilometer entfernten Nachbarort! Der Jubel hält sich bei den Frauen in Grenzen und auch bei Engelbert machen sich bald erste Zweifel breit, ob seine ramponierte Bandscheibe 14 Tage Luftmatratze und sein geplagter Magen den Entzug von Kamillentee übersteht! Und so kommt es, dass sich die gesamte Reisegesellschaft, mehr oder weniger freiwillig, im Wohnzimmer der Pfennings unter „Echtbedingungen“ auf den Campingurlaub vorbereitet. Schlafzimmer und Küche werden zum Sperrgebiet erklärt, die Toilette durch ein DIXI-Klo ersetzt und um die Stimmung auf einem Campingplatz möglichst echt einzufangen, werden zwei Kosmetikvertreterinnen kurzerhand als „HoIländerinnen“ engagiert. Doch Frauen, die sich etwas in den Kopf gesetzt haben, kennen auch Mittel und Wege, um ihr Ziel zu erreichen. Aber spätestens im zweiten Frühling laufen auch Männer zu Hochform auf !

 


  

 

* Originalfassung von Erich Koch

 

im Jahr 2006

lnhaltsabriss:

Gottdried ist bei seinen Verwandten Hans und Siggi untergetaucht, da ihm Magda, der er als Frauenflüsterer das Geld abgenommen hat, auf den Fersen ist. Hans bewirtschaftet den Hof und sein krankheitsanfälliger Bruder Siggi verdient als Beamter sein Geld und hofft auf eine baldige Beförderung. Als Siggi erzählt, dass seine Chefin Laura, die angeblich für Indien schwärmt, von dem neuen Abteilungsleiter eine heile Familie erwartet, wittert Gottfried eine neue Geldquelle. Er überredet Hans, Siggi und Lisbeth, die sich als mehrfache Witwe für den „Frauenlüsterner" interessiert, Laura eine indische Familie vorzuspielen. Damit wollen sie Laura veranlassen, Siggi den Abteilungsleiterposten zu geben. Gottfried schlüpft in die Rolle der schwangeren Ehefrau India, Hans spielt den stummen Diener Mogli und Lisbeth Siggis alte Mutter Sari. Leider geht alles schief. Das stark curryhaltige Gericht, das Gottfried kocht, ist ein wahres Abführmittel, dem nicht nur der Hund zum Opfer fällt. Magda will Indias Kind zur Welt bringen und Lisbeth verwechselt alles. Als dann noch eine Kuh kalbt, fliegt die Lügengeschichte auf. Doch nicht genug damit. Gertrude will ihrem Mann Heribert beweisen, dass man den Leuten an der Haustür alles verkaufen kann. Leider ändern sich die Wünsche der Bewohner ständig. Doch Gertrude gibt nicht auf und versucht einfallsreich, auf die Wünsche einzugehen. Sehr zum Leidwesen von Heribert. Erst als alte Beziehungen von Laura mit Siggi und Hans zu Tage kommen, wendet sich noch alles zum Guten. Siggi wird befördert, obwohl er in einer Gewitternacht ein Kind mit Laura gezeugt hatte, und Hans verliert seine Sahneallergie bei Laura. Magda überzeugt Siggi von den Vorteilen einer Heirat und Gottfried bleibt keine andere Wahl, als künftig bei Lisbeth den „Frauenflüsterer" zu spielen. Heribert wird kurzfristig von seinem Ehejoch erlöst und bedankt sich bei allen für die netten Gespräche.

 


  

 

 

im Jahr 2005

Inhaltsabriss:

Bäckermeister Waldeberger hatte mit seiner Frau Adelheid und seinem Sohn Walde eine Bäckerei. Der Nachbar Nolde und seine Frau Fidelia sowie Ossi, Feuerwehrkommandant, waren gute Freunde des Hauses. Nach der Rückkehr von einer Kur in Bad Neuenahr beschloss Bäckermeister Waldeberger mit seinen Spezies Nolde und Ossi einen Herrenabend durchzuführen. Aber wie sag ich`s meinem Kinde sprich Ehefrauen. So entschied man sich nach einer Singstunde zuerst zum KSC und anschließend in die Hawaii-Bar zu gehen. Mit viel Geschick und Redekunst hatte man die Frauen überzeugt, dass beim KSC ein wichtiges Spiel stattfindet. Gesagt getan, der Abend endete in der Hawaii-Bar bei den leichten Mädchen. Stock besoffen kam man am nächsten Morgen nach Hause und schlief in der Backstube ein. Das Wiedersehn mit ihren Frauen und die Erklärungen wie sie die Nacht verbrachten, ließ bei den Besuchern kein Auge trocken. Besonders Nolde, der von seiner Frau Fidelia beherrscht wurde und nichts zu sagen hatte, erschien nach einer „Aussprache“ mit seiner Frau mit einem blauen Auge. Inzwischen wurde im Hause Waldeberger ein Hausmädchen, die 20jährige Tochter der Friseuse Sofia Hampel, eingestellt. Bei einem Gespräch eröffnete Frau Hampel ihrer Tochter, dass Bäckermeister Waldeberger ihr Vater sei. Wie sich aber zum Schluß herausstellte, gab sich der Nachbar Nolde als Bäckermeister Waldeberger aus und war somit der Vater von Anna Sofia. Feuerwehrkommandant Ossi hatte Feuer gefangen und verliebte sich in Frau Hampel. Somit hatte die Tochter „Drei Vätter“ und zu guter Letzt verliebte sich der Bäckersohn Walde in die Finanzbeamtin Petronella, die in der Bäckerei eine Prüfung durchführte. So konnte zum Schluß nicht nur Versöhnung, sondern auch Verlobung gefeiert werden.

 


 

 

im Jahr 2004

Inhaltsabriss:

Bevore nausgeh, um zu pflege mein Darm un a die Drüse, will ich eich alle, zerschtemol begrüsse. Ich bin aus Daxland un haisse due Ignaz Schwall, mei Fräle Bawett, die habter a scho kenneglernt, die ghört dezu uff jeden Fall. Un noch was wichtigs habter gmerkt im nu, dass ich net gut höre du. Ich sag eich jetztemole kurz un gut, was eich in unserem Familiedrama so erwarte dut. Des Stück geht los, mit viele Gäscht, en Dag vor unserm goldne Hochzeitsfescht. Mir henn en Sohn, genannt der Bene, denn solltmer fascht verbiete, un a noch e Dochter, die haisst Dorle , un isch prüde.. Die zwai henn bei ihre Ehepartner a net viel zu sage, drum dun die sich bei meiner Babett un bei mir, recht bitterlich beklage. Dann kommt die blödscht in unserer Familie, des isch mei Schwiegertochter, die Ottilie. Dezu kommt noch mei Eidam Theo Eisebeiser, en Matcho, Wichtigtuer un en Wadebeisser. Der Wichtigtuer un die Ottilie, dieser Scherbe, die wolle uns ganz schnell beerbe. Die Ottilie un der Bene henn e liebe Dochter, mit recht viel Fantasie, unser Enkele die super coole Melanie. Dann gibt's noch en Bürgermaischter, der versucht vergebens, ohne azuhalte, e 'Laudatio  des Jubelpaar zu halte. Un nebebei verknallter sich, ich finn des gut, in die wissbegierig Nochbere, die Herta Klapperschnut.

 

  

 

*Originalfassung von Dieter Adam

 

im Jahr 2003

Inhaltsabriss:

Valentin Bechtel ist vor über zwanzig Jahren spurlos verschwunden und hat seitdem nie mehr etwas von sich hören lassen. Gundula Bechtel, seine Frau, trauert ihm heute noch nach, was Tochter Liesele und das Hausmädchen Elvira einfach nicht verstehen können. Eines Tages kreuzen zwei Landstreicher auf, die um eine Mahlzeit bitten. Hinter dieser Maske verbergen sich allerdings Valentin und sein Freund Johann, die die finanzielle Lage im Hause Bechtel erkunden wollen. Die ist nun alles andere als rosig. Bechtels sind bis über den Schornstein verschuldet. Valentin, der sich zunächst nicht zu erkennen gibt, kann nicht helfen, weil er ebenfalls mit seinen Geschäften in Argentinien Pleite gemacht hat. Einen Ausweg aus der Not bietet die stinkreiche Brauereibesitzerin Friederike Großkopf, die alle Wechsel und Schuldscheine der Bechtels an sich gebracht hat. Mit diesen will sie Gundula zwingen, ihren trotteligen Bruder zu heiraten. Deren Einwand, doch immer noch mit Valentin verheiratet zu sein, lässt sie nicht gelten. Wer über zwanzig Jahre spurlos verschwunden ist, den kann man für tot erklären lassen. Und nun geht’s richtig los! Da wird gelogen und betrogen, geschimpft und sich wieder vertragen. 

 

  

 

 

im Jahr 2002

Inhaltsabriss:

Es ist kein Morgen wie jeder andere, als der "Schreiner Sepp" in seiner Werkstatt erwacht. Am Abend zuvor hat er bei der Weihnachtsfeier des Musikvereins zu viel gebechert! Die Folgen sind ein schwerer Kopf und – das Schlimmste - er weiß von der letzten Nacht so gut wie nichts mehr. Seltsamerweise findet er in seiner Werkstatt eine Leiter mit einer abgebrochenen Sprosse und vermißt auch seinen Geldbeutel. Seinem Sohn Frank geht es nicht viel besser, denn auch er war auf der Weihnachtsfeier und hat, wie auch immer, einen kaputten Fensterladen mit nach Hause gebracht. Auch Siegmund, Dorfpolizist mit Leib und Seele, hat wohl etwas zu tief ins Glas geschaut und kann den Ablauf des Abends nicht mehr nachvollziehen. Seine Erinnerung an die vergangene Nacht sind eine schwere Kopfverletzung und eine abgebrochene Leitersprosse. Seiner Meinung nach muß er wohl auf Einbrecherjagd gewesen sein und dabei eins mit der Leiter über den Kopf bekommen haben. Außerdem vermißt er seine Schnupftabakdose und hat die Hosen vom Schreiner Sepp an. Ein wenig Aufschluß geben kann Eugenie, die alte Pfarrhaushälterin. Sie will den Dorfpolizisten in der letzten Nacht in ihrem Schlafzimmer auf Verbrecherjagd gesehen haben, denn schließlich hat man ihr in derselben Nacht den "Stinkerkäs'" vom Fenstersims ihres Schlafzimmers gestohlen. Brenzlig wird es allerdings, als Hugo, der Dirigent des Musikvereins, auftaucht. Man weiß, daß er seine Zwillingstöchter hütet wie seinen Augapfel. Um so schlimmer, daß er im Schlafzimmer einer Tochter die verlorengeglaubte Schnupftabakdose und den Geldbeutel entdeckt! Evi, eine der Zwillinge, nutzt die allgemeine Verwirrung um die nächtlichen Geschehnisse genüßlich aus und bringt die anscheinend gedächtnislosen Männer arg in Bedrängnis.

 

  

 

 

im Jahr 2001

Inhaltsabriss:

Am Stadlerhof hat Berta die Bäurin das Sagen, was ihrem Ehemann Benedikt den Ruf eines Pantoffelhelden eingebracht hat. Berta bestimmt das Geschehen, auch für die Adoptivtochter Evi hat sie bereits einen Ehemann ausgesucht, der aber so gar nicht Evi's Vorstellungen entspricht, zumal sie ihr Herz längst an ihren jungen Kollegen Peter verloren hat. Doch die Würfel scheinen gefallen zu sein, da Berta von Otto, Evi's schon etwas betagtem Freier, bereits 20.000 Euro angenommen hat und ihr Einverständnis nicht mehr zurücknehmen kann und will. In dieser verfahrenen Lage hat Leni, die tatkräftige Magd, den rettenden Einfall: Peter soll sich als Evi's Freundin einquartieren. Peter willigt nach anfänglichem Sträuben schließlich ein und verwandelt sich in ein attraktives Frauenzimmer. So attraktiv, dass selbst Nachbar Jakob Feuer fängt. Und nun kommt so einiges in Fluß. Jakob hat es satt, sich ebenso wie Benedikt von seiner Frau herumkommandieren zu lassen und will mit Evi's vermeintlicher Freundin durchbrennen. Evi's Freier entpuppt sich als ihr leiblicher Vater, der ihre Mutter damals sitzen ließ und - wer hätte das gedacht - Benedikt, der Pantoffelheld hat ein uneheliches Kind: Er ist der Vater von Peter, der bis dato glaubte, ein Waisenkind zu sein.

 

  

 

 

im Jahr 2000

Inhaltsabriss:

Ein angenehmer Anblick ist das wahrhaftig nicht, dieser "Dago", wie ihn alle nennen, und sein Wohnzimmer sieht nicht besser aus. Das ändert sich schlagartig, als es die neue Nachbarin betritt. Es ist Liebe auf den ersten Blick bei ihm, doch so wie er ausschaut, hätte er nie eine Chance. So gibt er sich als sein eigener, seniler Vater aus. Stunden später, frisch gewaschen, neu eingekleidet und mit Toupet, kann er dann seiner Angebeteten gegenübertreten und sich als der "Sohn" ausgeben. Was zur Folge hat, dass sein Sohn Werner jetzt sein Bruder sein muss, weil er für den Vater eines so erwachsenen Sohnes viel zu jung aussieht. Aber die Dame hat das gleiche Problem, auch sie gibt sich für jünger aus, als sie ist, und macht ihre Tochter kurzerhand zur Schwester. Schwester und Bruder verlieben sich auch ineinander und wollen nicht länger Komplizen dieses Schwindels sein. Doch schließlich sind alle über die Demaskierung froh, auch die Freunde und Nachbarn der Eberles, die nämlich irgendwann nicht mehr wussten, wer nun mit wem in welcher verwandtschaftlichen Beziehung steht. Bei dem Tumult bleibt nur eine "cool" und das ist Oma Philomena, an der die ganze Komödie unbemerkt vorüberzieht.

 


 

 

im Jahr 1999

Inhaltsabriss:

Der Pfarrer einer kleinen Gemeinde ist der Verzweiflung nahe. Seit Hermann Brüllmeier zum Kirchengemeinderatsvorsitzenden gewählt wurde, ist nichts mehr wie vorher. Brüllmeier will alles ändern. Der Mesner darf sich nicht mehr hauptsächlich um seine geliebten Ziegen kümmern, die Haushälterin darf ihre Unterwäsche nicht neben die Unterwäsche des Pfarrers auf die Leine hängen, weil das gegen den Zölibat verstoße, und die Themen für die Predigt will er auch bestimmen. Eines Tages wird Brüllmeiers "Leiche" von der Haushälterin in der Sakristei gefunden. Aber niemand ist traurig darüber, und der Pfarrer weigert sich sogar, die scheinbare Tatsache zur Kenntnis zu nehmen. Nur Marion Herr, die Kirchengemeinderätin, weiß über alles bestens Bescheid. Sie bringt die "Leiche", die natürlich keine ist, ins Pfarrhaus. Aber zu ihrer Verwunderung hat der Schlag auf Brüllmeiers Kopf dessen Gehirn gehörig durcheinander gebracht. Er kann sich weder daran erinnern, daß er in den letzten Wochen ein Tyrann gewesen sein soll, noch daran, daß er mit Marion Herr ein Liebesverhältnis hatte. Als Marion es ihm sagt, will er alles sofort beichten. Das kann Marion nicht zulassen...

 


 

 

 

im Jahr 1998

Inhaltsabriss:

Eigentlich möchte Maximilian Finger, Senior im Hause Finger, nur seine Ruhe. Doch seine beiden Schwiegertöchter Anni und Klara machen ihm das Leben schwer. Dazu kommen seine beiden Söhne Anton und Franz, welche es noch nicht einmal verstehen sich gegen ihre Frauen durchzusetzen. So jedenfalls werden die beiden von ihrem Vater eingeschätzt. Die einzige welche in diesem traurigen Familienleben fest an Opas Seite steht ist seine Enkelin Conny. Ihr erzählt er auch von dem unsäglichen Plan der Schwiegertöchter ihn in ein Altersheim stecken zu wollen. Doch da ist Conny natürlich strikt dagegen und holt sich zur Unterstützung ihren jungen Freund Markus ins Haus. Was die drei dann aushecken sprengt alles bisher dagewesene - und übersteigt die Vorstellungskraft der vier armen Seelen…

 

  

 

 

 

 

 

 

 

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